Lausitz TourismusLausitzer Seenland

Lausitz Tourismus · Über die Seite

Über Lausitz Tourismus – Karte, Daten und Absicht dieser Seite

Lausitz Tourismus ist ein Informationsangebot zur Lausitz – zu den Seen, die aus Tagebauen wurden, zu den Radwegen, den Städten und den Bräuchen der Region. Diese Seite erklärt, was das Angebot leistet, woher seine Karten und Zahlen kommen und was es bewusst nicht ist.

53
Seiten
OSM · SRTM
Kartengrundlage
5
Seen mit belegten Daten

Was die Seite ist

Lausitz Tourismus beschreibt eine Region, die sich schneller verändert als die meisten in Deutschland: Seen entstehen, Tagebaue schließen, Städte erfinden sich neu. Die Seite ordnet diese Region für Reisende – nach Landschaften, Radwegen, Städten, Bräuchen – und legt dabei Wert auf zwei Dinge, die Tourismusseiten selten haben: eine Karte, die aus echten Daten gezeichnet ist, und Zahlen, die eine Quelle haben.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Lausitzer Seenland, weil es die jüngste und am wenigsten erklärte Landschaft der Lausitz ist. Die Übersichtskarte auf der Startseite und die fünf Seeseiten zeigen die Kette aus Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See mit ihren Kanälen – als Terrain, in dem die Kamera von See zu See fährt. Dazu kommen die Radwege der Lausitz, die Gruppenreise-Programme, die Oberlausitz mit ihren Städten und die Kultur der Sorben.

Woher die Karte kommt

Die Karte ist keine Illustration. Ihre Geometrie – Seeufer, Kanäle, Flüsse, Straßen, Feldwege, Wälder, Orte – stammt aus OpenStreetMap und ist unter der Open Database License (ODbL) verfügbar; sie wurde in Web-Mercator projiziert und für den Maßstab des Blattes (etwa 1:75.000) vereinfacht, ohne Formen zu erfinden. Das Relief mit seinen Höhenlinien im Abstand von fünf Metern stammt aus dem SRTM-Höhenmodell der NASA. Dieses Modell wurde im Jahr 2000 aufgenommen – mitten in der Umwandlung der Region. Es zeigt deshalb den Senftenberger See bereits als Wasser, die Sedlitzer Grube aber noch als Loch, 14 Meter unter dem Wasserstand, den sie 2025 erreichte. Die Karte macht das sichtbar, statt es zu glätten: Die Höhenlinien unter dem heutigen Wasserspiegel sind als eigene Schicht gezeichnet.

Woher die Zahlen kommen

Jede Zahl zu den Seen – Fläche, maximale Tiefe, Wasserstand, Flutungsbeginn und -ende, Herkunftstagebau – hat auf den Seeseiten eine Quellenangabe. Die Hauptquellen sind die Veröffentlichungen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), die die Sanierung verantwortet, sowie die Tourismusverbände. Wo eine Zahl nicht veröffentlicht ist, steht sie nicht auf der Seite: Das Volumen ist für den Geierswalder See belegt und wird nur dort genannt. Angaben zu Radwegen – Längen, Etappen – sind gerundet und als solche gekennzeichnet; sie stammen aus den Karten der Träger.

Was die Seite nicht ist

Lausitz Tourismus ist kein Tourismusverband, keine Reiseagentur und keine Buchungsplattform. Die Seite vermittelt keine Unterkünfte, verkauft keine Reisen und vertritt keine Betriebe. Wo Anbieter genannt werden – Kahnfährleute, Schifffahrt, Quadcenter, Busunternehmen –, geschieht das beschreibend, um zu zeigen, was es gibt; verbindliche Preise, Zeiten und Kontakte liegen bei den Betrieben und den Touristinformationen der Städte. Die offiziellen Organisationen der Region sind auf einer eigenen Seite mit ihren Zuständigkeiten aufgeführt.

Wie die Inhalte gepflegt werden

Die Lausitz ändert sich, und die Seite mit ihr. Uferfreigaben im Seenland, Saisontermine, Bahnbaustellen und der Stand des Kohleausstiegs werden auf der Nachrichtenseite gebündelt und bei Änderungen aktualisiert. Die Seeseiten werden angepasst, wenn die LMBV neue Zahlen veröffentlicht. Hinweise auf Fehler oder veraltete Angaben sind willkommen; die Kontaktdaten stehen im Impressum.

Sprache und Namen

Die Lausitz ist zweisprachig, und die Seite folgt dem: Orte und Seen werden mit ihrem deutschen Namen geführt und dort, wo ein amtlicher sorbischer Name existiert, mit diesem ergänzt – obersorbisch in Sachsen, niedersorbisch in Brandenburg. Der Sedlitzer See heißt deshalb auch Sedlišćański jazor, der Geierswalder See Lejnjanski jězor. Bei Tagebauen wird der historische Name der Grube verwendet, wie ihn die Bergbauunterlagen führen, auch wenn der Ort, der ihn gab, heute nicht mehr existiert. Schreibweisen richten sich nach den Ortstafeln und den Veröffentlichungen der Domowina, nicht nach touristischen Kurzformen.

Wie die Seite aufgebaut ist

Die Gliederung folgt der Art, wie Reisen geplant werden, nicht der Verwaltungsgliederung der Region. Den Einstieg bildet die Karte der Seenkette, weil sie den Zusammenhang zeigt, den keine Textseite herstellt: fünf Seen, drei Kanäle, eine Landschaft. Daran schließen die Seiten zu den einzelnen Seen an, jeweils mit Fläche, Tiefe, Pegel, Flutungszeitraum und den Verbindungen zu den Nachbarseen.

Der zweite Block sind die Radwege, jeder mit Verlauf, Etappenvorschlägen und den Orten am Weg. Der dritte betrifft Gruppenreisen und beschreibt, wie Programme aufgebaut sind – Themenreisen mit festem Ablauf und Bausteine für einzelne Tage. Der vierte Block ordnet die Region ein: Geschichte, Industrie, Bräuche, Sprache, Menschen. Wer sich zurechtfinden will, beginnt entweder bei der Karte oder bei dem Radweg, der ihn interessiert.

Genauigkeit und Grenzen

Für die Zahlen gilt eine einfache Regel: Wo eine Angabe nicht belegbar war, steht keine. Flächen, Tiefen und Pegelstände der Seen stammen aus veröffentlichten Registerangaben, Entfernungen der Radwege sind gerundet, weil sie je nach Variante und Zubringer abweichen. Wo eine Angabe schwankt – Reiterzahlen bei Prozessionen, Teichzahlen im Reservat –, ist sie als Größenordnung gekennzeichnet.

Was hier nicht steht: aktuelle Öffnungszeiten, Preise, Fahrpläne und Belegungen. Diese Angaben ändern sich zu schnell, um auf einer beschreibenden Seite zuverlässig zu sein, und sie sind bei den Häusern und Touristinformationen ohnehin verbindlich zu bekommen. Ebenso wenig werden Unterkünfte oder Betriebe bewertet – die Seite beschreibt, was es gibt und wie es zusammenhängt, und lässt die Auswahl bei den Reisenden.

Häufige Fragen

Ist Lausitz Tourismus der offizielle Tourismusverband?

Nein. Die offiziellen Organisationen sind der Tourismusverband Lausitzer Seenland, der Tourismusverband Spreewald, die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien und der Tourismusverband Niederlausitz. Lausitz Tourismus ist ein unabhängiges Informationsangebot ohne Buchungsfunktion.

Woher stammen die Karten?

Die Geometrie der Seen, Kanäle, Flüsse, Wege und Orte aus OpenStreetMap (ODbL), projiziert und für den Maßstab vereinfacht. Das Relief und die Höhenlinien aus dem SRTM-Höhenmodell der NASA, Stand 2000 – deshalb zeigt es die Tagebaue als Gruben, nicht als Seen.

Woher stammen die Zahlen zu den Seen?

Fläche, Tiefe, Wasserstand und Flutungsjahre aus den Veröffentlichungen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) und der Tourismusverbände; jede Zahl trägt auf den Seeseiten ihre Quelle. Wo eine Zahl nicht veröffentlicht ist – etwa das Volumen der meisten Seen –, wird sie nicht geschätzt, sondern weggelassen.

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51°31′N 14°08′E